Wertecoaching.

Wir verstehen Wertecoaching als sensible, substanzielle und den personalen Kern des Klienten berührende Begleitung in brisanten Lebens- und Arbeitssituationen.

Wertecoaching adressiert insbesondere den Bereich der Anliegen, in dem ein Klient über dauerhafte Belastungssymptome oder -syndrome berichtet und er sich diese mit brisanten Umständen erklärt, die durch Unvereinbarkeiten mit seinem personalen Kern gekennzeichnet sind. Zu diesen brisanten Umständen zählen andauernde Dys-Stress-Situationen bis hin zu Burn-Out-Syndromen, Verfehlungen des Sinns, mangelnde Passungen von Wertesystemen zwischen Menschen, äußere Erwartungen an größere Werte-„Toleranzen“, das Empfinden des Auseinanderlebens, erforderliche Entscheidungen wider besseren Gewissens, ein böswilliges Umfeld, innere Zerrissenheiten, Verstrickungen und Loyalitätskonflikte, ad-hoc formulierte Extremkritik bei gleichzeitig zuvor nicht klar formulierten Verhaltens- oder Kompetenzerwartungen, Verletzung systemischer Gesetzmäßigkeiten, angebotene Vorteilnahmen, Manipulationen und professionelle Deformationen, zu „späte Einsichten“, das permanente Erleben eigenen, ungewohnten Fluchtverhaltens ...

Die Prozessgestaltung des Wertecoachings entspricht der des klassischen Businesscoachings. Der Klient erläutert sein Anliegen, der Coach konzipiert einen Coachingprozess und die damit verbundenen Interventionen. In mehreren Sitzungen arbeitet der Klient an seiner Problemstellung, dabei kann sich der Fokus des Anliegens verändern oder erweitern. Das Coaching endet mit einer Evaluation.

Das Interventionsspektrum des Wertecoachs reicht von diagnostischen Verfahren über den Einsatz spezieller Frageformen zu systemischen Interventionen, Werteanalysen, Zeitreisen, Biografieanalysen, Sprachmusteranalysen und vielem weiteren mehr.

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